Firmung

Ablauf

  • Die Firmtermin ist jährlich und in der Regel im Herbst.
  • Alle Jugendlichen im Firmalter (8. Klasse) werden im Juni von der Pfarrei persönlich angeschrieben. In dieser Zeit ist ebenfalls ein erster Informationsabend für die Eltern.
    Die Eltern werden per Post und über die örtliche Presse zu dem Info-Abend eingeladen.
  • Sollte Ihr Sohn/ihre Tochter im Juni nicht angeschrieben worden sein, dann melden Sie sich bitte im Pfarramt.
  • Die Teilnahme an der Firmung ist freiwillig und kann auch zu einem späteren Zeitpunkt (ein Jahr später) erfolgen, wenn Jugendliche sich (noch) nicht entscheiden können.
  • Jugendliche, die sich zu Firmung anmelden, müssen an der Firmvorbereitung teilnehmen.
    Die Firmvorbereitung beginnt im Juni und endet mit der Firmung (meist im Oktober).
    Während der Firmvorbereitung treffen sich die Jugendlichen zu gemeinsamen Treffen, bei den Gottesdiensten und in Firmprojektgruppen. Die Firmlinge lernen während der Vorbereitung die Vielfalt des Lebens der Pfarrgemeinde kennen und sollen zu einer aktiven Teilnahme daran ermuntert werden.

Firmpaten
Wie bei der Taufe, so ist auch bei der Firmung die Begleitung durch einen Firmpaten vorgesehen. Für Firmpaten gelten im Wesentlichen die gleichen Voraussetzungen wie für Taufpaten:
Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein und der katholischen Kirche angehören.

Auswärtige Firmpaten sollten sich frühzeitig über ihr Wohnpfarramt eine sogenannte „Patenbescheinigung“ ausstellen lassen, aus der ersichtlich ist, dass sie einer Kirchengemeinde angehören.

Religiöser Hintergrund

Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist.

Die Botschaft der Firmung ist, dass seine Gabe, die Gaben des Heiligen Geistes, den Heranwachsenden:

  • Orientierung schenken in der Sinnsuche,
  • Selbstbewusstsein und Stärke bringen für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und
  • zu einem ehrfürchtigen und vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führen.

Diese Mitteilung des Heiligen Geistes wird in der Gemeinschaft der Kirche von Anfang an an die Gesten der Handauflegung und Salbung gebunden.