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Wie der Tau die Blumen zum Blühen bringt

von Pastoralreferent Anton Huber.

Deswegen sage ich euch:
Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Seht euch die Vögel des Himmels an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung?

Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen:
Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.

Wenn aber Gott schon das Gras so kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn nach alldem streben die Heiden.

Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.

Matthäus 6,25-34

Die Eltern unserer Erstkommunionkinder haben sich zur Gestaltung eines Vorstellungsplakates für das Bild einer Blumenwiese begeistert und den Vorbereitungsgruppen blumige Namen gegeben: Tulpen, Narzissen, Mohnblumen, Löwenzahn, Ringelblumen, Lavendel, Kornblumen, Gänseblümchen und Sonnenblumen. Jede Blume ist unverwechselbar und hat ihre eigenen besonderen Eigenschaften, wie auch jeder Mensch einmalig ist. 

Was aber haben Blumen mit unserem Evangelium, mit unserer frohen Botschaft zu tun?

Mit Blumen kann ich anderen Menschen eine Freude bereiten. Mit Jesus bringt Gott die Freude in die Welt, in das Leben von uns Menschen, das ist die Frohe Botschaft für uns! 

Jesus erzählt uns im Evangelium (Mt 6,25-34) von der Schönheit der Natur, von den Blumen, die auf den Feldern wachsen und von den Tieren, die von Gott ernährt werden, ohne dass sie dafür etwas tun müssen. Damit erinnert er uns daran, dass auch uns unser Leben geschenkt worden ist, dass wir uns daran freuen und seinen besonderen Wert erkennen sollen. Dieses Evangelium ist eine große Liebeserklärung an das Leben und an uns Menschen. Wie sehr Gott uns Menschen liebt, haben wir auch in dem Abschnitt aus dem Buch des Propheten Hoseas gelesen. Gott gibt uns neues Leben, „so wie der Tau die Blumen zum Blühen bringt“ (Hos 14,6).

Diese Liebe gibt Jesus auch an uns weiter in dem er sich selbst uns immer wieder schenkt in der Heiligen Kommunion.

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