Pfarrverband Hallbergmoos & Goldach ::: Willkommen
Verschiedene Neuigkeiten

Liebe Pfarrgemeinde,

es ist Zeit, Stellung zu beziehen, zur vom Papst Benedikt XVI erwünschten Änderung der Wandlungsworte bei der Konsekration („Kelchweihe“). Bisher stand da die seit ca. 40 Jahren im deutschsprachigen Raum - nach dem II. Vatikanischen Konzil - gebrauchte Wandlungsformel: Nehmet und trinket alle daraus, das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Aus bibeltheologischen und kirchentraditionellen Gründen soll das Wort: ...für „alle“ durch für „viele“ ersetzt werden, sprich zukünftig: ...mein Blut, das für euch und für Viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Der Papst räumt auch gleich ein, dass dieser Wandel im Zentrum der Messe für viele Gläubige gewöhnungsbedürftig ist und einige sagen werden, man soll es lassen, so wie es ist; die Aufgabe der Bischöfe als oberste Liturgen ihrer Diözese wäre es dann, diese Änderung auch zu begründen und den Gläubigen pastoral nahe zu bringen.

- Was steckt dahinter? Gilt jetzt das Heilsangebot nicht mehr allen Menschen, sondern nur noch einigen wenigen? Wird wieder abgegrenzt und ausgegrenzt?

Wenn man zunächst einmal die Bibel betrachtet und die Einsetzungsworte im Abendmahlbericht von Markus und Matthäus, dann steht da klar: für Viele und nicht für alle. Lukas spricht nur von „Euch“ und Johannes kennt gar keine Wandlungsworte. Vom reinen Wortlaut her betrachtet kann man auch vom griechischen Urtext her das „für Viele“ rechtfertigen. Die Theologie spricht dabei vom Unterschied zwischen dem Heilsangebot für alle Menschen und der Heilswirksamkeit, die nur den Glaubenden geschenkt wird. Auch im Johannesevangelium steht: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gesandt hat, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

Doch spricht auch nichts gegen die erweiterte Formel: für alle. Denn Christus ist nicht gekommen, damit die Welt gerichtet, sondern durch ihn gerettet wird. Hat er nicht doch sein Blut für ALLE vergossen, nicht nur für die Glaubenden, sondern sogar für seine Feinde? Darüber hinaus: Steckt die katholische Kirche nicht gerade in einer unglaublich schwierigen Krise, angefeindet von so vielen und muss einen riesigen Verlust von Glaubwürdigkeit hinnehmen? War es da notwendig, eine - wenn auch biblisch begründete - Änderung, die als Einschränkung und Abgrenzung verstanden wird, einzuführen? Ich werde bis zu einem Erlass unseres Diözesanbischofs, der ja für die Liturgie vor Ort verantwortlich ist, alles beim Alten belassen. Bis jetzt liegt nichts vor.

Mit Gottes Segen für Sie alle            Ihr Pfarrer Stefan Menzel

 

Maiandachten:

Dienstag,  8. Mai, um 19.00 Uhr in Ha;

gestaltet von der Marianischen Männerkonkregation

Dienstag, 15. Mai, um 19.00 Uhr in Go; getanzte Maiandacht

Donnerstag, 31. Mai, um 19.00 Uhr in Go; es singt der Kirchenchor.

 

Maiandachten in Birkeneck sind:

Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag

jeweils um 19.00 Uhr

außer am 8., 15. und 31. Mai.

 

Fußwallfahrt 2012 nach Altötting mit Begleitfahrzeug

Abmarsch ist am Samstag, 26. Mai um 1:00 Uhr früh beim Zollner (Ortsausgang Goldach), Rückkehr ist am Pfingstsonntag 27. Mai, in der St. Theresia Kirche in Hallbergmoos um ca. 19.00 Uhr.

Weitere Informationen erhalten Sie von

Alwin Grichtmair, Tel.: 0811-3621   und

Renate Werner-Zeilhofer, Tel.: 0811-93524.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Bus- und Bahnfahrt werden nach Anmeldung bestellt, müssen aber von den Teilnehmern vor Ort selbst bezahlt werden (Bus 13,-- €, Kinder bis zehn Jahre zahlen jeweils 7,-- €)

 

 
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