Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten

Jesus verspricht uns als Erbe den Geist, der uns mit Gott in Verbindung hält, als Beistand. Sein Erbe ermöglicht uns eine Haltung des Vertrauens und der Zuversicht - und ist damit die Basis für "echte Liebe". Diese Liebe zeigt sich in einer hoffnungsvollen Grundhaltung, die tagtäglich in unserem Handeln (aus Liebe) wirkt.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Im Evangelium dieses Sonntags (5. Sonntag in der Osterzeit am 10. Mai, Text: Joh 14,1-12) fällt der bekannte Satz Jesu: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus bietet sich mit diesen Worten uns Glaubenden an, in ihm „Begleitung“ (Weg), „Orientierung“ (Wahrheit) und „Geborgenheit“ (Leben/Wohnung) zu finden. Diese sind keine Luxusgüter, sondern Grundbedürfnisse menschlicher Existenz. Auf sie sind wir angewiesen. Gerade in Krisenzeiten wird dies deutlich erfahrbar.

Jesus, unser Guter Hirte – Meditation zum 4. Sonntag in der Osterzeit (3. Mai 2020)

Immer wieder kann man zum Bild des guten Hirten Stimmen hören, die dieses als entmündigend und herabwürdigend sehen. Aber das Bild des Hirten gilt nicht als "Entmündigung", sondern als Muster für Vertrauen und Verbundenheit. Jesus will uns nicht entmündigen, sondern mit dem von Gott geschenkten Vertrauen aus der Angst des Todes herausführen. Er lässt uns damit viele Barrieren im Leben schon jetzt überwinden.