Dreifaltigkeit – Wie Liebe „tickt“

Wenn wir in besonderer Weise der Dreifaltigkeit gedenken, wenn wir also unseren „Einen Gott in Drei Personen“ ehren, mag schon die Frage wieder auftauchen: Könnten wir das nicht auch einfacher haben? Ist es denn nicht reichlich kompliziert, einen Gott in Drei Personen anzubeten?

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten

Jesus verspricht uns als Erbe den Geist, der uns mit Gott in Verbindung hält, als Beistand. Sein Erbe ermöglicht uns eine Haltung des Vertrauens und der Zuversicht - und ist damit die Basis für "echte Liebe". Diese Liebe zeigt sich in einer hoffnungsvollen Grundhaltung, die tagtäglich in unserem Handeln (aus Liebe) wirkt.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Im Evangelium dieses Sonntags (5. Sonntag in der Osterzeit am 10. Mai, Text: Joh 14,1-12) fällt der bekannte Satz Jesu: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus bietet sich mit diesen Worten uns Glaubenden an, in ihm „Begleitung“ (Weg), „Orientierung“ (Wahrheit) und „Geborgenheit“ (Leben/Wohnung) zu finden. Diese sind keine Luxusgüter, sondern Grundbedürfnisse menschlicher Existenz. Auf sie sind wir angewiesen. Gerade in Krisenzeiten wird dies deutlich erfahrbar.